Dach-Glossar A–Z
Fachbegriffe rund um Dach, Dämmung und Eindeckung, kurz erklärt und mit Verweisen auf passende Beiträge.
A
- Abnahme
- Mit der Abnahme erklärt der Auftraggeber, das Werk im Wesentlichen als vertragsgemäß anzunehmen.
- Abschlagszahlung
- Abschlagszahlungen sind Teilzahlungen nach Baufortschritt, die bei Verbraucherbauverträgen gesetzlich begrenzt sind.
- Anschlussblech
- Ein Anschlussblech dichtet den Übergang zwischen Dachfläche und aufgehendem Bauteil wie Wand oder Schornstein ab.
- Asbest
- Asbest ist ein gesundheitsschädlicher Faserstoff, der in älteren Faserzement-Dachplatten und -Wellplatten enthalten sein kann.
- Attika
- Die Attika ist die aufgemauerte oder aufgebaute Dachrandabdeckung, die ein Flachdach umschließt.
- Aufdach-Photovoltaik
- Bei der Aufdachanlage sind Solarmodule auf Haken und Schienen über der vorhandenen Eindeckung montiert.
- Aufmaß
- Das Aufmaß ist die Vermessung des Daches mit Flächen, Neigungen, Kanten und Besonderheiten als Grundlage für Planung und Angebot.
- Aufsparrendämmung
- Bei der Aufsparrendämmung liegt die Dämmung oberhalb der Sparren und bildet eine durchgehende Dämmebene.
B
- BAFA
- Das BAFA ist die Behörde, bei der Zuschüsse für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und die Energieberatung beantragt werden.
- Bagatellgrenze
- Die Bagatellgrenze nimmt geringfügige Änderungen an Bauteilen von den Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes aus.
- Bebauungsplan
- Der Bebauungsplan legt fest, wie ein Grundstück bebaut werden darf, und kann Vorgaben zu Dachform, Neigung und Material machen.
- BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude
- Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bündelt Zuschüsse und Kredite für energetische Sanierungen, darunter Dach und Gebäudehülle.
- Betondachstein
- Betondachsteine sind Dacheindeckungen aus Zementbeton und eine verbreitete Alternative zum Tonziegel.
- Biberschwanz
- Der Biberschwanz ist ein flacher, kleinformatiger Tonziegel, der in dichter Überdeckung verlegt wird.
- Bitumenschindel
- Bitumenschindeln sind kleinformatige, bitumengetränkte Dachbahnen mit Granulat, die genagelt oder geklebt werden.
- Blitzschutz
- Blitzschutz leitet Blitzströme über Fangeinrichtungen und Ableitungen sicher in die Erde ab.
- Blower-Door-Test
- Der Blower-Door-Test misst, wie luftdicht ein Gebäude ist, indem ein Ventilator Über- oder Unterdruck erzeugt.
- Brandverhalten
- Das Brandverhalten beschreibt, ob und wie ein Baustoff brennt, und wird in Klassen wie A1 oder B2 angegeben.
D
- Dachdecker
- Dachdecker sind Handwerker für Eindeckung, Abdichtung, Dämmung und Anschlüsse am Dach.
- Dachflächenfenster
- Ein Dachflächenfenster liegt in der Neigung der Dachfläche und belichtet den Dachraum von oben.
- Dachgaube
- Eine Dachgaube ist ein Dachaufbau mit senkrechtem Fenster, der Licht und Raum im Dachgeschoss schafft.
- Dachhaut
- Die Dachhaut ist die äußere wasserführende Schicht des Daches, also Eindeckung oder Abdichtung.
- Dachinspektion
- Die Dachinspektion ist die Sichtprüfung des Daches auf Schäden, Alterung und Wartungsbedarf.
- Dachneigung
- Die Dachneigung gibt den Winkel der Dachfläche zur Waagerechten in Grad an.
- Dachrechner
- Der Dachrechner von DEUTSCHE DACHWERKE liefert online eine erste Kosteneinschätzung für Ihre Dachsanierung.
- Dachreparatur
- Eine Dachreparatur behebt eine einzelne Schadstelle, etwa gebrochene Ziegel oder undichte Anschlüsse.
- Dachrinne
- Die Dachrinne fängt das Regenwasser an der Traufe auf und leitet es zum Fallrohr.
- Dachsanierung
- Dachsanierung bezeichnet die umfassende Instandsetzung oder Erneuerung eines Daches, meist mit neuer Eindeckung und oft mit Dämmung.
- Dachstuhl
- Der Dachstuhl ist das tragende Holzgerüst des Daches aus Sparren, Pfetten, Balken und Streben.
- Dachüberstand
- Der Dachüberstand ist der Teil der Dachfläche, der über die Außenwand hinausragt und die Fassade vor Regen schützt.
- Dachziegel
- Dachziegel aus gebranntem Ton oder Lehm, kurz Tonziegel, gehören zu den klassischen Eindeckungen.
- Dämmstoff
- Dämmstoffe verringern den Wärmefluss durch ein Bauteil und gibt es aus mineralischen, pflanzlichen und synthetischen Rohstoffen.
- Dampfbremse
- Die Dampfbremse liegt raumseitig der Dämmung und begrenzt, wie viel Feuchte aus der Raumluft in das Dach gelangt.
- Denkmalschutz
- Denkmalschutz verlangt für Veränderungen an geschützten Gebäuden, auch am Dach, eine Erlaubnis der Denkmalbehörde.
- Diffusionsoffen
- Diffusionsoffene Baustoffe lassen Wasserdampf leicht hindurch und können so Feuchte nach außen abgeben.
- Doppeldeckung
- Bei der Doppeldeckung werden flache Dachziegel so verlegt, dass jede Stelle von zwei Ziegellagen bedeckt ist.
- Drempel
- Der Drempel ist die aufgehende Außenwand im Dachgeschoss oberhalb der Geschossdecke bis zum Sparrenansatz.
- Durchdringung
- Eine Durchdringung ist jedes Bauteil, das die Dachhaut durchstößt, etwa Schornstein, Lüfter, Antennenmast oder PV-Halterung.
E
- Einblasdämmung
- Bei der Einblasdämmung wird loser Dämmstoff maschinell in Hohlräume des Daches oder der Decke geblasen.
- Eindeckung
- Die Eindeckung ist die äußere Schicht des geneigten Daches aus Ziegeln, Steinen, Schiefer, Platten oder Metall.
- Elementarschaden
- Elementarschäden sind Schäden durch Naturgefahren wie Starkregen, Überschwemmung oder Erdrutsch, die oft eine Zusatzversicherung brauchen.
- Energieausweis
- Der Energieausweis beschreibt die energetische Qualität eines Gebäudes und ist bei Verkauf und Vermietung vorzulegen.
- Energieberatung
- Die geförderte Energieberatung für Wohngebäude erstellt ein Konzept und kann einen iSFP umfassen.
- Energieeffizienz-Experte
- Energieeffizienz-Experten sind für Förderprogramme des Bundes gelistete Fachleute, die Maßnahmen planen, bestätigen und begleiten.
- Engobe
- Eine Engobe ist eine dünne, vor dem Brand aufgetragene Tonschicht, die Dachziegeln eine matte Farbe und Oberfläche gibt.
- Entsorgung
- Die Entsorgung umfasst Transport und fachgerechte Verwertung oder Beseitigung des Rückbaumaterials.
- EPS
- EPS ist expandiertes Polystyrol, ein leichter, preiswerter Hartschaum, der meist als Platte verbaut wird.
- Ergänzungskredit
- Der Ergänzungskredit der KfW finanziert zusätzlich zur Bundesförderung bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten.
F
- Fallrohr
- Das Fallrohr leitet das Wasser aus der Dachrinne senkrecht zur Entwässerung am Boden ab.
- Falzziegel
- Falzziegel haben seitliche und obere Falze, mit denen sie ineinandergreifen und eine regensichere Fläche bilden.
- Faserzement
- Faserzement ist ein Verbundwerkstoff aus Zement und Fasern, der als Dachplatte oder Wellplatte eingesetzt wird.
- First
- Der First ist die oberste waagrechte Kante des Daches, an der sich zwei Dachflächen treffen.
- Firstziegel
- Firstziegel sind Formziegel, die den First und die Grate des Daches abdecken.
- Flachdach
- Das Flachdach hat nur eine sehr geringe Neigung und wird mit Bahnen oder Beschichtungen abgedichtet.
- Förderfähige Ausgaben
- Förderfähige Ausgaben sind die Kosten, auf die sich der Fördersatz bezieht, einschließlich notwendiger Umfeldmaßnahmen.
G
- Gebäudeenergiegesetz (GEG)
- Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) war das frühere Regelwerk für den Energiebedarf von Gebäuden und wurde durch das GModG abgelöst.
- Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
- Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) hat das Gebäudeenergiegesetz abgelöst und regelt energetische Anforderungen an Gebäude.
- Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
- Die Gefahrstoffverordnung regelt den Umgang mit gefährlichen Stoffen, darunter Asbest, bei Arbeiten an Gebäuden.
- Gerüst
- Das Gerüst sichert Dacharbeiten gegen Absturz und ermöglicht den Zugang zu Traufe und Dachfläche.
- Gewährleistung
- Gewährleistung bezeichnet Ihre Ansprüche, wenn die Dacharbeit Mängel hat, etwa Nacherfüllung oder Minderung.
- Grat
- Ein Grat ist die nach außen gerichtete Kante, an der zwei geneigte Dachflächen zusammentreffen, zum Beispiel beim Walmdach.
- Gründach
- Ein Gründach ist ein Dach mit Pflanzenschicht über einer Abdichtung, die Regenwasser zurückhält und das Gebäude schützt.
H
- Hagelschaden
- Ein Hagelschaden ist eine Beschädigung von Dach und Fassade durch Hagelkörner, etwa Risse, Dellen oder Oberflächenschäden.
- Hammerschlags- und Leiterrecht
- Das Hammerschlags- und Leiterrecht verpflichtet Nachbarn unter Bedingungen, das Betreten ihres Grundstücks für Bauarbeiten zu dulden.
- Hinterlüftung
- Hinterlüftung ist ein durchströmter Luftraum unter der Eindeckung, der Feuchte abführt und die Dachhaut trocken hält.
- Hohlpfanne
- Die Hohlpfanne ist ein Tonziegel mit gewölbtem Querschnitt, der im Verband verlegt wird.
- Holzfaserdämmplatte
- Holzfaserplatten sind Dämmplatten aus zerfaserten Hölzern, die diffusionsoffen sind und auch sommerlichen Wärmeschutz verbessern.
- Holzschutz
- Holzschutz verhindert oder beseitigt Schäden am Dachstuhl durch Feuchte, Pilze und Insekten.
I
- Indach-Photovoltaik
- Bei der Indach-Photovoltaik ersetzen Solarmodule die Eindeckung und bilden selbst die wasserführende Dachhaut.
- Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
- Der iSFP ist ein Gutachten eines Energieeffizienz-Experten, das Sanierungsschritte für ein Gebäude in sinnvoller Reihenfolge darstellt.
- Instandhaltung
- Instandhaltung umfasst Inspektion, Wartung und Instandsetzung, um den Zustand eines Bauteils zu erhalten.
K
- Kaltdach
- Beim Kaltdach liegt über der Dämmung ein durchlüfteter Luftraum, der Feuchte abführt.
- Kehlbalken
- Der Kehlbalken ist ein waagrechter Balken, der gegenüberliegende Sparren im oberen Drittel verbindet und aussteift.
- Kehle
- Eine Kehle ist die nach innen gerichtete Rinne, in der zwei Dachflächen zusammenlaufen und das Wasser abführen.
- KfW
- Die KfW ist die Förderbank des Bundes und bietet Ergänzungskredite zur Bundesförderung für Einzelmaßnahmen.
- Konterlattung
- Die Konterlattung sind Latten, die senkrecht zur Traufe über den Sparren liegen und die Lattung der Eindeckung tragen.
- Krüppelwalmdach
- Das Krüppelwalmdach ist ein Satteldach, dessen Giebelspitze durch eine kleine abgewalmte Fläche abgeschnitten ist.
- Kumulierung
- Kumulierung bezeichnet das Zusammentreffen mehrerer Förderungen für dieselbe Maßnahme, das nur begrenzt zulässig ist.
L
- Landesbauordnung
- Die Landesbauordnungen regeln, ob für Bauvorhaben wie Dacharbeiten eine Genehmigung nötig ist.
- Lattung
- Die Lattung besteht aus waagrechten Holzlatten auf der Konterlattung, auf denen die Dachziegel oder Dachsteine eingehängt werden.
- Leistungsverzeichnis
- Das Leistungsverzeichnis beschreibt alle Leistungen eines Angebots mit Menge, Material und Ausführung.
- Luftdichtheit
- Luftdichtheit bedeutet, dass durch die Gebäudehülle keine unkontrollierte Luft strömt.
- Lüftungsziegel
- Lüftungsziegel sind Formziegel mit Öffnungen, die Luft in oder aus dem Dachraum führen.
M
- Mansarddach
- Das Mansarddach hat zwei unterschiedlich steile Flächen je Seite und bietet viel Raum im Dachgeschoss.
- Meisterbetrieb
- Ein Meisterbetrieb wird von einem Handwerksmeister geleitet, der die Ausbildung und Verantwortung für die Ausführung trägt.
- Mindestdachneigung
- Die Mindestdachneigung ist die Grenze, die auch mit Zusatzmaßnahmen nicht unterschritten werden darf.
- Mindestwärmeschutz
- Der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 verhindert Schimmel und Tauwasser durch einen Mindestwiderstand gegen Wärmedurchgang.
- Mineralwolle
- Mineralwolle ist ein faseriger Dämmstoff aus Stein oder Glas und gehört zu den nichtbrennbaren Dämmstoffen.
- Mönch und Nonne
- Mönch und Nonne bezeichnet eine Deckungsart aus halbrunden Ober- und Unterschalen im Wechsel.
- Moos und Algen
- Moos und Algen wachsen auf feuchten, verschatteten Dachflächen und zeigen Dauerfeuchte an.
N
- Nachrüstpflicht
- Die Nachrüstpflicht verlangt von Eigentümern, zugängliche oberste Geschossdecken ohne Mindestwärmeschutz zu dämmen.
- Nachtrag
- Ein Nachtrag ist eine zusätzliche oder geänderte Leistung, die über das ursprüngliche Angebot hinausgeht.
- Naturschiefer
- Naturschiefer ist ein gespaltenes Naturgestein, das als langlebige Dacheindeckung und Fassadenbekleidung dient.
- Neueindeckung
- Bei der Neueindeckung wird die alte Dachdeckung entfernt und durch eine neue ersetzt.
- Notdach
- Ein Notdach oder eine Notsicherung schützt ein beschädigtes Dach vorübergehend vor Regen und weiteren Schäden.
- Notentwässerung
- Die Notentwässerung ist ein zusätzlicher Überlauf, der bei Starkregen das Wasser vom Dach abführt, wenn die Hauptentwässerung nicht reicht.
- Nutzungsdauer
- Die Nutzungsdauer gibt an, wie lange ein Bauteil rechnerisch seine Funktion erfüllt, und ist keine Garantie.
O
- Oberste Geschossdecke
- Die oberste Geschossdecke trennt das beheizte Geschoss vom unbeheizten Dachraum und wird häufig nachträglich gedämmt.
- Ordnungswidrigkeit
- Bestimmte Verstöße gegen das Gebäudemodernisierungsgesetz gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit Bußgeld geahndet werden.
- Ortgang
- Der Ortgang ist der seitliche Abschluss der Dachfläche am Giebel.
P
- Pfette
- Eine Pfette ist ein waagrechter Balken im Dachstuhl, der die Sparren unterstützt und Lasten auf Stützen oder Wände leitet.
- Pfettendach
- Beim Pfettendach tragen waagrechte Pfetten die Sparren, die Lasten laufen über Stützen in die Wände.
- Photovoltaik
- Photovoltaik wandelt Sonnenlicht mit Solarmodulen in elektrischen Strom um.
- PIR/PUR-Hartschaum
- PIR- und PUR-Hartschaum sind Kunststoffdämmstoffe mit sehr niedriger Wärmeleitfähigkeit und deshalb geringer Dicke.
- Projektmanager
- Der Projektmanager prüft Ihre Angaben und Fotos und bereitet das Leistungsangebot vor.
- Pultdach
- Das Pultdach hat nur eine geneigte Fläche, die an einer Seite höher liegt.
R
- Reetdach
- Ein Reetdach ist eine Eindeckung aus gebündeltem Schilfrohr, die vor allem in Norddeutschland verbreitet ist.
- Regeldachneigung
- Die Regeldachneigung ist die Mindestneigung, bei der eine Eindeckung ohne zusätzliche Maßnahmen als regensicher gilt.
- Rückbau
- Der Rückbau umfasst das Entfernen der alten Eindeckung, Lattung und gegebenenfalls Unterdeckung und Dämmung.
S
- Satteldach
- Das Satteldach besteht aus zwei gegeneinander geneigten Dachflächen, die sich im First treffen.
- Schalung
- Die Schalung ist eine flächige Bretterlage über den Sparren, die als Untergrund für Abdichtung oder Eindeckung dient.
- Schaumglas
- Schaumglas ist ein nichtbrennbarer, wasser- und dampfdichter Dämmstoff aus aufgeschäumtem Glas.
- Schneefang
- Ein Schneefang hält Schnee auf der Dachfläche zurück und verhindert, dass er als Lawine abrutscht.
- Schneelast
- Schneelast ist das Gewicht des Schnees auf dem Dach, das Dachstuhl und Konstruktion tragen müssen.
- Schornsteinanschluss
- Der Schornsteinanschluss ist die wasserdichte Verbindung zwischen Schornstein und Dachhaut mit Blechen und Dichtbändern.
- Schornsteinfeger
- Der Schornsteinfeger prüft Abgasanlagen und berät zu Brandschutz und Feuerstätten.
- sd-Wert
- Der sd-Wert gibt an, wie dick eine ruhende Luftschicht wäre, die denselben Widerstand gegen Wasserdampf bietet wie die Bauteilschicht.
- Sheddach
- Das Sheddach besteht aus mehreren aneinandergereihten Pultdächern mit steiler Lichtfläche.
- Solardachziegel
- Solardachziegel sind Dachziegel mit integrierten Solarzellen, die gleichzeitig eindecken und Strom erzeugen.
- Sommerlicher Wärmeschutz
- Sommerlicher Wärmeschutz verhindert, dass sich Räume unter dem Dach im Sommer stark aufheizen.
- Sparren
- Sparren sind die geneigten Balken des Dachstuhls, die vom First zur Traufe verlaufen und die Dachhaut tragen.
- Sparrendach
- Beim Sparrendach bilden zwei gegeneinander geneigte Sparren mit einem Querbalken ein stabiles Dreieck.
- Spitzboden
- Der Spitzboden ist der Raum unter dem First oberhalb der Dachgeschossdecke, oft nur als Stauraum genutzt.
- Stehfalzdeckung
- Die Stehfalzdeckung ist eine Metalldeckung, bei der Bahnen an den Längsseiten zu aufrechten Falzen verbunden werden.
- Steuerermäßigung nach § 35c EStG
- Die Steuerermäßigung nach § 35c EStG ermöglicht Eigentümern, Sanierungskosten für selbst genutzte Wohnobjekte von der Steuerschuld abzuziehen.
- Sturmklammer
- Sturmklammern halten Dachziegel zusätzlich fest und verhindern, dass Wind sie abhebt.
- Sturmschaden
- Ein Sturmschaden ist eine Beschädigung am Gebäude durch Windkräfte, etwa abgedeckte Ziegel oder aufgerissene Firstabdeckungen.
T
- Tauwasser
- Tauwasser entsteht, wenn warme feuchte Luft an kalten Bauteilen abkühlt und Wasser abgibt.
- Technische Projektbeschreibung (TPB)
- Die Technische Projektbeschreibung beschreibt die geplante Maßnahme und liefert die TPB-ID, die für den Förderantrag nötig ist.
- Teilsanierung
- Eine Teilsanierung erneuert nur einen Teil des Daches, zum Beispiel eine Dachfläche, einen Anbau oder eine Gaube.
- Tonnendach
- Das Tonnendach hat einen gewölbten Querschnitt und überspannt den Raum in einem Bogen.
- Trapezblech
- Trapezblech ist ein profiliertes Stahl- oder Aluminiumblech, das häufig auf Hallen, Garagen und Nebengebäuden eingesetzt wird.
- Traufblech
- Das Traufblech leitet das Wasser vom Dach in die Rinne und schützt die Traufbohle vor Feuchte.
- Traufe
- Die Traufe ist die untere Kante des Daches, an der das Regenwasser abläuft und in die Dachrinne gelangt.
- TRGS 519
- Die TRGS 519 ist die Technische Regel für Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit Asbest.
U
- U-Wert
- Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme ein Bauteil je Quadratmeter bei einem Grad Temperaturunterschied durchlässt. Kleiner ist besser.
- Überdeckung
- Die Überdeckung ist das Maß, um das sich Dachziegel oder Dachsteine in einer Reihe übereinander legen.
- Unterdeckung
- Die Unterdeckung ist die zweite wasserführende Ebene unter der Eindeckung und leitet eingedrungenes Wasser ab.
- Untersparrendämmung
- Die Untersparrendämmung ergänzt die Zwischensparrendämmung durch eine weitere Dämmschicht raumseitig unter den Sparren.
V
- Verbraucherbauvertrag
- Der Verbraucherbauvertrag ist ein Vertrag über Neubau oder erhebliche Umbauten an einem Gebäude, für den besondere Schutzregeln gelten.
- Verfahrensfreiheit
- Verfahrensfrei sind Bauvorhaben, für die keine Baugenehmigung nötig ist, die aber das materielle Baurecht einhalten müssen.
- Verwahrung
- Eine Verwahrung ist die handwerkliche Abdichtung eines Anschlusses am Dach, meist aus Blech.
- Verwendungsnachweis
- Mit dem Verwendungsnachweis weisen Sie gegenüber dem BAFA nach, dass die geförderte Maßnahme umgesetzt und bezahlt wurde.
- Vorhabenbeginn
- Als Vorhabenbeginn gilt bei der Bundesförderung der Abschluss des Liefer- oder Leistungsvertrags, nicht erst der Baustart.
W
- Walmdach
- Das Walmdach hat vier geneigte Flächen und keine Giebel, die Dachflächen laufen an den Schmalseiten ebenfalls schräg zu.
- Warmdach
- Beim Warmdach liegt die Dämmung unmittelbar unter der Dachhaut und es gibt keinen belüfteten Hohlraum.
- Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist eine Stelle der Gebäudehülle, an der Wärme schneller nach außen fließt als in der Umgebung.
- Wärmeleitfähigkeit (λ)
- Die Wärmeleitfähigkeit λ beschreibt, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Je kleiner der Wert, desto besser dämmt der Stoff.
- Wärmeleitgruppe (WLG)
- Die Wärmeleitgruppe ordnet Dämmstoffe nach ihrer Wärmeleitfähigkeit in Stufen wie 035 oder 040 ein.
- Wechsel
- Ein Wechsel ist ein quer eingebauter Balken, der eine Öffnung im Dach rahmt und die unterbrochenen Sparren abfängt.
- Werkvertrag
- Der Vertrag mit dem Dachdeckerbetrieb ist im Regelfall ein Werkvertrag, bei dem ein Erfolg geschuldet wird.
- Widerrufsrecht
- Verbraucher können Verträge, die an der Haustür oder im Fernabsatz geschlossen wurden, innerhalb von 14 Tagen widerrufen.
- Windsog
- Windsog ist die Kraft, mit der Wind Dachteile anhebt und abreißen kann.
- Wohngebäudeversicherung
- Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden am Gebäude, meist durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel.
X
- XPS
- XPS ist extrudiertes Polystyrol, ein druckfester, wasserunempfindlicher Dämmstoff für Umkehrdächer und Sockel.
Z
- Zellulosedämmung
- Zellulosedämmung besteht aus aufbereitetem Altpapier, das als Flocken in Hohlräume eingeblasen wird.
- Zeltdach
- Das Zeltdach hat Flächen, die an einem Punkt in der Spitze zusammenlaufen, meist über quadratischem Grundriss.
- Zimmerer
- Der Zimmerer, früher Zimmermann, fertigt und repariert hölzerne Tragwerke wie den Dachstuhl.
- Zink
- Zink ist ein Metall für Dachdeckungen, Rinnen, Verwahrungen und Anschlussbleche.
- Zuwendungsbescheid
- Der Zuwendungsbescheid ist die Entscheidung des BAFA über den Förderantrag und legt den Bewilligungszeitraum fest.
- Zweckbindung
- Zweckbindung bedeutet, dass geförderte Bauteile für einen festgelegten Zeitraum zweckentsprechend genutzt werden müssen.
- Zwischensparrendämmung
- Bei der Zwischensparrendämmung füllt der Dämmstoff die Gefache zwischen den Sparren.