Glossar

Diffusionsoffen

Diffusionsoffene Baustoffe lassen Wasserdampf leicht hindurch und können so Feuchte nach außen abgeben.

Stand:

Ausführlich erklärt

Die Diffusionsoffenheit beschreibt der µ-Wert beziehungsweise der sd-Wert. Mineralwolle, Holzfaser, Zellulose, Hanf und Flachs gelten als diffusionsoffen, EPS ist diffusionsdicht. Diffusionsoffene Unterdeckungen lassen Feuchte aus dem Aufbau nach außen entweichen.

Diffusionsoffenheit nach außen und Dampfbremse nach innen ergänzen sich: Die Bremse begrenzt den Feuchteeintrag, die offene Außenseite lässt Restfeuchte austrocknen. Der Aufbau muss als System geplant werden. Diffusionsoffen heißt nicht wasserdicht: Gegen Regen schützt weiterhin die Unterdeckung.

Siehe auch

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