Symbolbild (KI-generiert)Dämmung
Aufsparrendämmung: Aufbau, Vorteile, Grenzen und Ablauf
Aufsparrendämmung erklärt: Aufbau von innen nach außen, Vergleich mit der Zwischensparrendämmung, geeignete Dämmstoffe, Anschlüsse und Ablauf.
Lage der Dämmung, Sparrenhöhe und Dämmstoff einstellen: Sie sehen Schnitt, U-Wert mit Einordnung zu GEG und BEG, Dämmdicke und sommerlichen Wärmeschutz.
Symbolbild (KI-generiert)Einzelne Bausteine finden Sie auch getrennt: Dachaufbau-Explorer (Schichten erklärt) und U-Wert-Orientierung (auch Flachdach und oberste Geschossdecke).
U-Wert, Orientierung
Erreicht auch die Anforderung bei Änderung (U ≤ 0,24) nicht
Spanne je nach λ-Wert: 0,25 bis 0,35 W/(m²·K). Die Anforderung bei Änderung (GEG, Anlage 7 des Gebäudemodernisierungsgesetzes) liegt bei 0,24, die BEG-Einzelmaßnahme bei höchstens 0,14.
Für U ≤ 0,14 sind mit Ihren übrigen Angaben rechnerisch rund 34 cm Dämmung zwischen den Sparren nötig. Das ist mehr als Ihre Sparrenhöhe von 16 cm: Dann braucht es zusätzlich eine Schicht auf (oder unter) den Sparren, zum Beispiel über „Kombination“.
ca. 6 Stunden Phasenverschiebung (Orientierung)
Einordnung: mittel (6 bis 10 Stunden). Die Hitze der Mittagssonne wandert als Wärmewelle durch die Dachschichten. Je länger sie braucht, desto später erreicht sie den Raum, im besten Fall erst am Abend, wenn sich lüften lässt. Mehr Dicke und mehr Masse (zum Beispiel Holzfaser) verlängern die Verschiebung; sehr leichte Dämmstoffe dämmen im Winter gut, verschieben die Wärme im Sommer aber wenig. Das ist keine Aussage nach Norm und kein Nachweis: Fenster, Verschattung und Lüftung spielen eine große Rolle.
Orientierung, keine Planung; die Ausführung prüft der Meisterbetrieb am Gebäude.
Kosten für diese Bauweise einschätzenU-Wert: U = 1 / RT mit RT = Rsi + Σ(d/λ) + Rse wie in der U-Wert-Orientierung. Die Gefachdämmung wird mit dem Holzanteil flächengewichtet, Innenbekleidung und Holzfaser-Unterdeckplatte kommen als zusätzliche Widerstände dazu. RT aktuell: 3,37 m²K/W; λ der Gefachdämmung: 0,040 W/(m·K).
Phasenverschiebung: Je Schicht aus Wärmeleitfähigkeit λ, Rohdichte ρ und Wärmekapazität c die Temperaturleitfähigkeit a = λ / (ρ·c) und die Eindringtiefe δ = √(24 h · a / π). Der Phasenwinkel einer Schicht ist d/δ; die Winkel aller Schichten werden addiert und in Stunden umgerechnet. Eindeckung und Lattung (belüftet) sowie leere Gefache zählen nicht mit; Reflexionen an den Schichtgrenzen und Wärmeübergänge sind vernachlässigt. ρ und c sind typische Werte je Stoffgruppe (DIN 4108-4 bzw. DIN EN ISO 10456, gängige Herstellerangaben), keine Produktwerte: Steinwolle (Mineralwolle) ρ ≈ 35 kg/m³, c ≈ 1030 J/(kg·K); Nadelholz ρ ≈ 500 kg/m³, c ≈ 1.600 J/(kg·K); Gipskarton 12,5 mm ρ ≈ 900 kg/m³.
Nicht enthalten: Tauwasser-Nachweis (Feuchteschutz) und Statik. Beides gehört in die Planung durch Fachleute.
Quellen und Stand 20.10.2026, ohne Gewähr: Rechenformel und Übergangswiderstände: Fachquellen der Redaktion (DIN EN ISO 6946, Normtabelle nicht eingesehen). Anforderung Gebäudemodernisierungsgesetz Anlage 7 (Dach 0,24) und BEG-Einzelmaßnahmen, Technische Mindestanforderungen nach Richtlinie vom 17.07.2026 (0,14). λ-Spannen: Herstellerangaben, Fachquellen der Redaktion. Rohdichte und Wärmekapazität: typische Werte, Stand 21.10.2026.
Den verbindlichen Nachweis nach Norm erstellt ein Energieeffizienz-Experte. Diese Planungshilfe ersetzt weder Berechnung noch Beratung.
Fachlicher Stand der hinterlegten Werte: 21.10.2026. Orientierung, keine Beratung, ohne Gewähr.
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