Materialkunde
Welche Dacheindeckung ist die beste?
Dacheindeckungen im Vergleich: Ziegel, Beton, Schiefer, Faserzement, Metall, Bitumen, Reet. Lebensdauer, Gewicht, Mindestneigung, Pflege, Brandverhalten, Optik.
Welche Eindeckung passt? Wie wird gedämmt? Was gilt bei Förderung und Recht? Hier finden Sie verständliche Antworten – mit Quelle und Stand, damit Sie wissen, worauf sie beruhen.
Von der Eindeckung bis zur Förderung: Wählen Sie den Bereich, der zu Ihrer Frage passt.
Materialkunde
Dacheindeckungen im Vergleich: Ziegel, Beton, Schiefer, Faserzement, Metall, Bitumen, Reet. Lebensdauer, Gewicht, Mindestneigung, Pflege, Brandverhalten, Optik.
Dämmung
Dachdämmung im Überblick: Aufsparren, Zwischensparren, Untersparren, oberste Geschossdecke und Flachdach. Mit Entscheidungshilfe und gesetzlichem Rahmen.
Förderung
Förderung für die Dachsanierung 2026: BEG-Zuschuss, Steuerbonus, Ergänzungskredit und Energieberatung im Überblick – mit Stand, Quellen und Reihenfolge.
Recht & Pflichten
Was das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bei der Dacherneuerung verlangt: 10-%-Regel, U-Werte nach Anlage 7, Ausnahmen, Gesamtnachweis und Beratungspflicht.
Recht & Pflichten
Nachrüstpflicht für die oberste Geschossdecke nach § 35 GModG: Wer dämmen muss, welcher U-Wert gilt, Ausnahmen bei Eigentümerwechsel und Härtefall, Bußgeld.
Recht & Pflichten
Asbest im Dach: Baujahr-Vermutung nach der Gefahrstoffverordnung, Informationspflicht, Erkundung und warum nur Fachbetriebe mit Sachkunde arbeiten sollten.
Planung & Ablauf
Dachsanierung planen: Alle Schritte vom Zustand des Dachs über Angebot, Förderung und Ausführung bis zur Abnahme, mit Checkliste und Reihenfolge.
Planung & Ablauf
Woran Sie ein sanierungsbedürftiges Dach erkennen: Moos, verschobene Ziegel, Feuchteflecken, Holzschäden und undichte Anschlüsse, mit Checkliste und Bewertung.
Planung & Ablauf
Dach reparieren oder sanieren: Entscheidungsbaum, Vergleich und Kriterien wie Alter, Zustand der Unterkonstruktion, Schadenshäufung und Dämmung.
Planung & Ablauf
Was kostet eine Dachsanierung? Die zehn wichtigsten Einflussfaktoren von Dachfläche bis Gerüst, warum Pauschalen täuschen und wie der Dachrechner hilft.
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Ein Dach hält Wind, Regen und Kälte ab, und das über Jahrzehnte. Irgendwann braucht es Aufmerksamkeit. Hier sehen Sie in rund neunzig Sekunden, wie eine Dachsanierung abläuft.
Am Anfang steht der Zustand. Wie alt ist die Eindeckung? Gibt es Feuchte, lose Ziegel oder eine fehlende Dämmung? Eine Begutachtung zeigt, ob eine Reparatur genügt oder ob eine Sanierung sinnvoll ist.
Danach folgt die Planung. Dachform, Fläche und Dämmung bestimmen den Umfang. Ein Energieberater kann den Sanierungsfahrplan erstellen, und Sie holen Angebote ein.
Bevor ein Auftrag erteilt wird, lohnt der Blick auf die Förderung. Zuschüsse und Steuervorteile setzen meist voraus, dass der Antrag vor Vertragsbeginn gestellt wird, oder dass der Vertrag eine entsprechende Bedingung enthält. Die Reihenfolge entscheidet.
Dann kommt die Ausführung. Das Gerüst wird gestellt, die alte Eindeckung entfernt, Dämmung und Unterkonstruktion werden erneuert und die neue Eindeckung wird verlegt. Wie lange das dauert, hängt von Umfang und Witterung ab.
Zum Schluss steht die Abnahme. Sie prüfen gemeinsam mit dem Meisterbetrieb das Ergebnis und erhalten die Unterlagen für Förderung und Gewährleistung.
Mehr dazu finden Sie im Ratgeber von Deutsche Dachwerke. Ein gutes Dach. Ein gutes Gefühl.
Ein Schrägdach besteht aus mehreren Schichten. Zusammen halten sie Wärme im Haus, lenken Feuchte kontrolliert ab und schützen vor Regen. Wir bauen es Schicht für Schicht auf, von innen nach außen.
Die Sparren tragen das Dach. Innen schließen Verkleidung und Dampfbremse den Raum ab. Die Dampfbremse hält Feuchte aus der Raumluft von der Dämmung fern und macht die Gebäudehülle luftdicht.
Zwischen den Sparren liegt die Dämmung. Sie hält im Winter die Wärme im Haus und im Sommer die Hitze draußen. Reicht die Sparrenhöhe nicht aus, kann zusätzlich unter oder über den Sparren gedämmt werden.
Darüber folgt die Unterdeckbahn. Sie leitet Wasser ab, das unter die Ziegel gelangt. Die Konterlattung schafft darüber einen durchlüfteten Spalt, in dem Feuchtigkeit entweichen kann.
Auf der Konterlattung liegt die Traglattung. An ihr werden die Dachziegel eingehängt. Die Eindeckung schützt die darunterliegenden Schichten vor Regen, Schnee und Wind.
Nur im Zusammenspiel funktioniert das Dach. Für die Bundesförderung gilt bei Dachflächen ein Wärmedurchgangskoeffizient, der U-Wert, von höchstens null Komma eins vier Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Stand Oktober zweitausendsechsundzwanzig, ohne Gewähr.
Mehr dazu finden Sie im Ratgeber von Deutsche Dachwerke. Ein gutes Dach. Ein gutes Gefühl.
Förderung kann sich bei der Dachsanierung lohnen, folgt aber klaren Regeln. Wir erklären drei Bausteine: Zuschuss, Bonus und Steuerermäßigung. Alle Werte gelten mit Stand Oktober 2026, ohne Gewähr.
Die Bundesförderung für Einzelmaßnahmen, kurz BEG EM, zahlt für Dach und oberste Geschossdecke 15 Prozent Zuschuss. Berücksichtigt werden bei einer Wohneinheit Kosten bis 30.000 Euro pro Jahr, also höchstens 4.500 Euro.
Mit individuellem Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, kommen fünf Prozentpunkte hinzu, aber nur auf den Kostenteil über 30.000 Euro. Rechenbeispiel bei 45.000 Euro Kosten: 4.500 plus 3.000, zusammen 7.500 Euro. Ein Beispiel, kein Angebot.
Voraussetzungen: ein Energieeffizienz-Experte, ein U-Wert der Dachfläche von höchstens 0,14 und ein Antrag, bevor ein Vertrag ohne Förderbedingung unterschrieben wird.
Alternativ: die Steuerermäßigung nach Paragraf 35c für selbst genutzte Gebäude über zehn Jahre. 7 Prozent im ersten und zweiten, 6 Prozent im dritten Jahr, höchstens 40.000 Euro. Für dieselbe Maßnahme nicht mit der BEG kombinierbar.
Zum Schluss: Es gibt keinen Rechtsanspruch, die Haushaltsmittel sind begrenzt, und Regeln ändern sich. Prüfen Sie vor dem Antrag den aktuellen Stand.
Mehr dazu finden Sie im Ratgeber von Deutsche Dachwerke. Ein gutes Dach. Ein gutes Gefühl.
Ein neues Dach beginnt mit einer Frage: Was kostet das ungefähr? Bei Deutsche Dachwerke bekommen Sie darauf online in wenigen Minuten eine erste Antwort. Das Leistungsangebot folgt nach einer Prüfung. So funktioniert es.
Zuerst geben Sie im Dachrechner Ihre Adresse ein. Wo amtliche Gebäudedaten vorliegen, erkennt der Rechner Ihr Gebäude mit Dachform und Dachfläche.
Daraus entsteht eine erste Kostenspanne, in die auch mögliche Förderung einfließen kann. Sie ist eine Modellrechnung zur Orientierung, noch kein Angebot.
Dann laden Sie Fotos Ihres Hauses hoch. Eine KI-Visualisierung zeigt Ihnen einen Eindruck, wie das Dach mit neuer Eindeckung aussehen könnte. Sie ist ein Symbolbild, keine Planung.
Anschließend prüft ein Projektmanager Ihre Angaben. Dach, Unterkonstruktion und Anschlüsse werden vor der Ausführung am Gebäude geprüft.
Danach erhalten Sie Ihr Leistungsangebot, ohne lange Wartezeit. Verbindlich wird es erst mit diesem Angebot nach der Prüfung.
Ausgeführt wird die Arbeit von einem Meisterbetrieb aus Ihrer Region.
Ein gutes Dach. Ein gutes Gefühl. Deutsche Dachwerke.
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